Die US Maisfutures haben den Montag nach einem schwachen Handelsauftakt deutlich im Plus beendet. Der Septemberkontrakt gewann 8,50 US-Cent und schloss bei 449,25 US-Cent/bushel. Auch der Dezembertermin legte 8,50 US-Cent zu und erreichte 472,50 US-Cent/bushel.
Stützend wirkte vor allem der neue US Zustandsbericht. Der Anteil der Bestände mit der Bewertung gut bis ausgezeichnet fiel um 2 Prozentpunkte auf 61 %. Der Rückgang wird vom Markt als bullisches Signal gewertet, da er die Erwartungen an die Erträge etwas dämpft. Die US Ethanolindustrie verarbeitete im Juni 466,71 Mio. bushel Mais. Das waren zwar etwas weniger als im Vormonat, gegenüber dem Vorjahr wurde jedoch ein neuer Rekordwert für einen Juni erreicht.
Kräftig entwickelten sich auch die US Exportverladungen. Mit 1,885 Mio. t lagen sie knapp 23 % über der Vorwoche und mehr als 45 % über dem Vorjahresniveau. Wichtigste Abnehmer waren Mexiko, Südkorea und Kolumbien. Seit Beginn des Wirtschaftsjahres summieren sich die Maisexporte auf 77,27 Mio. t und liegen damit gut 25 % über dem Vorjahresstand.
In Brasilien schreitet die Ernte der zweiten Maisernte zügig voran. AgRural beziffert den Erntefortschritt im Zentrum und Süden auf 69 % und erwartet eine zweite Ernte von 110,5 Mio. t. Auch StoneX erhöhte seine Prognose auf 110,7 Mio. t. An der Euronext ging es für den Mais aufwärts. So konnte der November um 6,25 € auf 249,00 €/t zulegen.