An den US-Börsen beendeten die Maiskontrakte den Mittwoch mit leichten Abgaben, nachdem sich die Kurse im Tagesverlauf vom Tagestief erholt hatten. Der Frontmonat September verlor 1,75 US-Cent und schloss bei 379,75 US-Cent/bushel. Der Dezember-Kontrakt gab um 0,75 US-Cent nach und notierte bei 401,25 US-Cent/bushel.
Sorge bereiteten vor allem die wöchentlichen Daten der US-Energiebehörde EIA. Sie zeigen einen Rückgang der Ethanolproduktion auf 1,081 Millionen Barrel pro Tag. Das entspricht einem Minus von 15.000 Barrel im Vergleich zur Vorwoche. Die Bestände sanken um 960.000 Barrel auf 23,756 Millionen Barrel, während der Einsatz von Ethanol in Raffinerien leicht um 2.000 Barrel auf 922.000 Barrel täglich anstieg. Die Ethanol-Exporte gingen dagegen deutlich um 38.000 Barrel auf 116.000 Barrel pro Tag zurück.
Mit Spannung blicken die Händler auf die Veröffentlichung des Exportberichts, der heute erscheint. Hier erwarten Analysten zwischen 200.000 und 400.000 Tonnen Altlagerverkäufe. Im Neugeschäft werden 1,3 bis 2,5 Millionen Tonnen prognostiziert.
International bleibt der Fokus auf Brasilien gerichtet. Im Juli exportierte das Land 2,434 Millionen Tonnen Mais. Das sind zwar über 30 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, aber deutlich mehr als im Juni.
Auch in Paris an der Euronext schloss der Mais 3,50 € tiefer bei 188,50 €/t für den November.