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07.25
10:27

Mais: sinkende Ethanolproduktion drückt die Stimmung

Die Maisnotierungen zeigten sich zur Wochenmitte schwächer. Trotz eines neuen Handelsabkommens zwischen den USA und Japan fehlten im Handel klare Impulse. Die Terminkurse gaben leicht nach, wobei der Septembertermin um 0,75 US-Cent auf 398,50 US-Cent/bushel fiel.

Das Handelsabkommen mit Japan, das ab dem 1. August Zölle von 15 % vorsieht, soll unter anderem Reisimporte ausweiten. Japan plant den Kauf landwirtschaftlicher Güter im Wert von 8 Milliarden US-Dollar. Mais wurde im offiziellen US-Faktenblatt allerdings nicht direkt genannt.

Bärische Impulse gaben die wöchentlichen Zahlen der EIA zur Ethanolerzeugung. Es gab einen Rückgang der Produktion um 9.000 Barrel pro Tag auf 1,078 Millionen bpd. Gleichzeitig stiegen die Lagerbestände um 809.000 Barrel auf 24,444 Millionen Barrel.

Für den US-Exportmarkt werden laut USDA für die Woche bis zum 17. Juli Verkaufszahlen zwischen 100.000 und 800.000 Tonnen Mais der alten Ernte erwartet. Für die kommende Ernte sollen sie sich im Bereich von 400.000 bis 800.000 Tonnen bewegen.

An der Euronext sah es ebenfalls weniger freundlich aus. Der August verlor 1,75 € auf 210,25 €/t. 

Quelle
VR AGRAR
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