Der US-Maismarkt hat sich zum Wochenauftakt stabil bis leicht fester gezeigt. In Chicago schloss der März-Kontrakt unverändert bei 427,50 US-Cent/bushel. Der Mai-Termin legte um 0,50 US-Cent zu und notierte bei 440,25 US-Cent/bushel. Auch die Folgemonate tendierten leicht im Plus.
Fundamental erhielt der Markt Rückenwind durch eine bestätigte Privatverkäufe über 125.000 t an Kolumbien. Noch stärker wog jedoch der aktuelle Exportbericht. In der Woche bis zum 19. Februar wurden 2,05 Mio. t Mais verschifft. Das ist das zweithöchste Wochenvolumen im laufenden Vermarktungsjahr, gut 33 Prozent mehr als in der Vorwoche und knapp 72 Prozent über dem Vorjahreswert. Wichtigste Abnehmer waren Japan mit 445.467 t, Mexiko mit 416.671 t und Südkorea mit 404.881 t.
Seit dem 1. September summieren sich die US-Maisexporte damit auf 37,745 Mio. t und liegen rund 46 Prozent über dem Vorjahresniveau. Aus Händlersicht bleibt die Exportdynamik klar bullisch und wirkt preisstützend.
In Brasilien ist die erste Ernte erst zu 28 Prozent eingebracht und liegt damit deutlich hinter dem üblichen Tempo. Auch die Aussaat der zweiten Ernte hinkt mit 50 Prozent dem Durchschnitt hinterher. Die Verzögerungen halten die internationale Angebotslage im Blick und verhindern stärkere Abgaben an den US-Börsen.
An der Euronext gewann der Juni um 0,25 € auf 192,50 €/t.