In Chicago legte der Mais für den Juli leicht um 0,75 US-Cent zu und schloss bei 462,75 US-Cent/bushel, während der Dezember-Kontrakt um 0,50 US-Cent auf 482,25 US-Cent/bushel anzog.
Der Markt zeigte sich zur Wochenmitte widerstandsfähig. Trotz durchwachsener Fundamentaldaten hielten sich die Kurse im Plus. Unterstützung kam vor allem von der Exportseite: Das USDA meldete einen weiteren privaten Verkauf von 130.000 t Mais der neuen Ernte an unbekannte Destinationen. Gleichzeitig richten sich die Erwartungen auf die anstehenden wöchentlichen Exportzahlen. Händler kalkulieren für die alte Ernte mit 1 bis 1,8 Mio. t, während für die neue Ernte lediglich bis zu 250.000 t erwartet werden.
Dämpfend wirkten hingegen die jüngsten Daten aus dem Energiesektor. Die Ethanolproduktion fiel in der Woche zum 17. April deutlich um 80.000 Barrel pro Tag auf 1,04 Mio. Barrel, während die Lagerbestände um 249.000 Barrel auf 26,948 Mio. Barrel anwuchsen. An der Euronext konnte der Mais leicht zulegen und schloss 0,25 € höher für den Juni bei 206,75 €/t.