Der US-Maismarkt legte am Donnerstag spürbar zu, angetrieben von kräftigen Exportverkäufen und weiteren Einzelabschlüssen ins Ausland. Der Frontmonat Dezember gewann 6,25 US-Cent und schloss bei 437,75 US-Cent/bushel. Die März- und der Mai-Kontrakt zogen um jeweils 3,75 US-Cent an und endeten bei 447,25 bzw. 454,50 US-Cent/bushel.
Unterstützung kam vom USDA: In der täglichen Meldung wurden Verkäufe von insgesamt 493.300 t an Kolumbien und Mexiko gemeldet. Noch gewichtiger fiel jedoch der wöchentliche Exportbericht aus. Mit 1,99 Mio. t lagen die Verkäufe am oberen Ende der Markterwartungen und markierten das dritthöchste Wochenvolumen des laufenden Wirtschaftsjahres. Die Nachfrage bleibt damit ein stabilisierender Faktor.
International zeigt sich der Exportfluss weiterhin lebhaft: Brasilien verschiffte im November laut Handelsministerium 5,03 Mio. t Mais, 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr, aber fast ein Viertel weniger als im Vormonat. Für Dezember erwartet ANEC mit 4,99 Mio. t erneut ein hohes Volumen, das über dem Vorjahresniveau liegt. In Kanada dagegen wird die Maisproduktion 2025 auf 14,87 Mio. t geschätzt, was einen Rückgang um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.
An der Euronext verlor der März um 1,25 € auf 187,00 €/t.