Die Maiskurse gerieten zum Wochenauftakt unter Druck, obwohl die Anbaufläche leicht reduziert wurde. Die US-Terminmärkte schlossen mehrheitlich mit Verlusten von 1 bis 3 US-Cent/bushel. Die aktuelle USDA-Flächenschätzung für Mais beläuft sich auf 95,203 Mio. Acres und liegt damit geringfügig unter der März-Prognose. Gleichzeitig zeigte sich die Bestandsbewertung verbessert: Laut Crop Progress-Report befinden sich 73 % der Bestände in einem guten bis ausgezeichnetem Zustand – ein Anstieg um 3 Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche. Auch die Silierung liegt mit 8 % leicht über dem Durchschnitt. Die USDA-Lagerbestände zum 1. Juni beliefen sich auf 4,643 Mrd. Bushel – etwas über den Erwartungen, aber rund 354 Mio. Bushel unter dem Vorjahreswert.
Im Exportgeschäft wurde für die Woche bis zum 26. Juni ein Rückgang um fast 9 % auf 1,37 Mio. Tonnen gemeldet. Im Jahresverlauf liegen die Exporte dennoch rund 29 % über dem Vorjahresniveau. Wichtigste Zielländer waren Mexiko, Japan und Südkorea. International sorgte ein Update aus Brasilien für Aufmerksamkeit: Dort wird die Maisernte nun mit 130,6 Mio. Tonnen taxiert – ein Plus von 1,9 Mio. Auch an der Euronext gab der Mais wieder nach und lag für den August 1,25 € tiefer bei 192,25 €/t.