Die US-Maisfutures gaben am Dienstag erneut nach. Für den Frontmonat September ging es um 5,50 US-Cent nach unten auf 381,50 US-Cent/bushel. Insgesamt bleibt der Markt unter Druck.
Fundamental boten die Exportdaten teils Unterstützung: Die Juni-Ausfuhren beliefen sich laut US-Handelsbehörde auf 6,747 Mio. Tonnen – das zweithöchste Ergebnis für diesen Monat und 22,76 % über dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Mai entsprach dies jedoch einem Rückgang um 7,43 %. Ethanol-Exporte erreichten mit 173,67 Mio. Gallonen ein neues Rekordhoch für Juni.
Von der Nachfrageseite kam frische Unterstützung: Das USDA meldete einen Exportverkauf über 128.000 Tonnen Mais aus neuer Ernte an unbekannte Empfänger. Zudem wurde in Südkorea ein neuer Tender über 140.000 Tonnen ausgeschrieben.
Der wöchentliche Zustandsbericht zeigt unveränderte Bewertungen: 73 % der Maisbestände gelten weiterhin als gut/ausgezeichnet.
Trotz der fundamentalen Daten, die eine stabile Nachfrage zeichnen, bleibt der Mais weiter unter Druck. Die guten Zustände und das anhaltend gute Anbauwetter, lassen Rekorderträge vermuten. Die spürten die Händler auch an der Euronext, wo der November um 1,00 € auf 192,00 €/t nachgab.