Die Maisfutures haben sich am Dienstag uneinheitlich entwickelt. In Chicago stieg der Mais für Mai um 2,75 US-Cent auf 443,00 US-Cent/bushel, während der Juli-Kontrakt um 1,50 US-Cent auf 452,50 US-Cent/bushel zulegte. Spätere Termine gaben hingegen leicht nach und signalisierten zunehmenden Druck auf die neue Ernte.
Stützend wirkten frische Exportmeldungen: Insgesamt 436.000 t wurden gemeldet, darunter größere Mengen nach Mexiko sowie in unbekannte Destinationen. Das unterstreicht die weiterhin solide Nachfrage nach US-Ware und gibt den Frontmonaten Halt. Auch der Blick auf die Felder liefert gemischte Signale. Die Aussaat ist mit 5 Prozent leicht über dem Fünfjahresdurchschnitt. Allerdings bleiben wichtige Bundesstaaten wie Iowa, Nebraska und Minnesota hinter dem üblichen Tempo zurück, was die Dynamik etwas relativiert.
International sorgt Brasilien für Gegenwind: Die Prognose für die Maisernte wurde auf 139,57 Mio. t angehoben. Vor allem die zweite Ernte fällt größer aus als bislang erwartet. Dieses Plus auf der Angebotsseite lastet vor allem auf den weiter entfernten Terminen und begrenzt das Aufwärtspotenzial am US-Markt. In Paris verlor der Juni 0,25 auf 204,75 €/t.