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10:45

Mais: US-Mais verteuert sich dank kräftiger Exportnachfrage

Die Maiskontrakte an der CBOT schlossen am Donnerstag fester. Der Dezember-Mais legte um 5,75 US-Cent auf 407,00 US-Cent/bushel zu, der September gewann 4,75 US-Cent auf 384,50 US-Cent/bushel.

Rückenwind kam von zwei USDA-gemeldeten Privatverkäufen: 106.680 Tonnen gingen an Mexiko, 105.000 Tonnen an Guatemala, jeweils zur Lieferung 2025/26. Im wöchentlichen Exportbericht fiel das Altgeschäft mit 170.428 Tonnen zwar schwach aus, das Neugeschäft übertraf die Erwartungen jedoch deutlich. Mit 3,16 Mio. Tonnen wurden so viele Verkäufe wie seit 2021/22 nicht mehr in dieser Berichtswoche registriert. Hauptkäufer diesmal: unbekanntes Land mit 1,28 Mio. Tonnen, Mexiko mit 408.000 Tonnen und Südkorea mit 402.000 Tonnen.

Aus Händlersicht dominierte klar die bullische Exportstory. Das hohe Neugeschäft lässt Marktteilnehmer auf anhaltend starke Nachfrage hoffen, was die Kurse trotz des schwachen Altgeschäfts stützte. Die psychologische 4-Dollar-Schwelle im Dezember-Kontrakt bleibt dabei ein wichtiger Halt, den die Bullen nun verteidigen wollen.

An der Euronext zeigte sich ebenfalls ein positives Bild für den Mais. Er konnte für den November um 4,00 € auf 192,50 €/t zulegen.

Quelle
VR AGRAR
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