Die US-Maismärkte konnten auch am Donnerstag nicht zulegen, obwohl das USDA frische Exportverkäufe meldete. An der Börse in Chicago gab der März-Termin um 1,75 US-Cent nach und schloss bei 420,25 US-Cent/bushel. Der Mai-Kontrakt verlor 2,00 US-Cent und landete bei 427,75 US-Cent/bushel. Auch die Juli-Notierung rutschte um 2,00 US-Cent ab.
Dabei hatte das USDA gleich mehrere größere Einzelverkäufe gemeldet. Insgesamt wurden 500.302 t Mais an unbekannte Destinationen verkauft, davon entfielen 260.000 t auf Lieferungen nach Japan. Dennoch blieb eine bullische Reaktion aus. Der Markt wertete die Meldung offenbar als bereits eingepreist oder nicht nachhaltig genug, um gegen die allgemeinen Belastungsfaktoren anzukommen.
Der Rückgang signalisiert eine weiter verhaltene Stimmung unter den Marktteilnehmern. Möglicherweise lasten weiterhin große Lagerbestände oder mangelnde Wetterrisiken auf den Kursen. An der Euronext konnte der März um 1,50 € auf 190,25 €/t zulegen.