Am Montag verzeichneten die Maisfutures in den vorderen Terminen spürbare Verluste von 13 bis 17 US-Cent, nachdem der Handel mit einem Kursrückgang eröffnete. Für den September verlor der Mais in Chicago 16,75 US-Cent auf 403,50 US-Cent/bushel.
Hintergrund ist die Ankündigung der US-Regierung, ab dem 1. August die Zölle auf Waren aus Südkorea und Japan auf 25 % anzuheben. Diese Maßnahme belastete die Marktstimmung spürbar.
Trotz dieser politischen Entwicklung wurden auch neue Exportgeschäfte gemeldet: Laut USDA wurde ein Verkauf von 135.000 Tonnen Mais registriert – davon 29.000 Tonnen für das Vermarktungsjahr 2024/25 und 106.000 Tonnen für 2025/26. Die wöchentlichen Exportausfuhren für Mais lagen bei 1,491 Mio. Tonnen, das entspricht einem Plus von fast 8 % zur Vorwoche und mehr als 45 % im Vergleich zum Vorjahreswert. Die größten Käufer waren Mexiko mit 654.044 Tonnen, Japan mit 313.846 Tonnen und Südkorea mit 136.068 Tonnen.
Die Zustandsbewertungen verbesserten sich leicht auf 74 % gut/ausgezeichnet.
An der Euronext verlor der Mais ebenfalls um 1,75 € für den August auf 200,50 €/t.