Die Maisfutures haben sich am Mittwoch bis zum Handelsschluss behauptet. In Chicago lag der Mais mit 0,75 US-Cent im Plus und schloss für den März bei 427,00 US-Cent/bushel. Der Mai-Kontrakt gewann 1 US-Cent und notierte bei 436,75 US-Cent/bushel. Auch die weiteren Termine tendierten leicht fester.
Am Markt rückt das Forum Ag Outlook des USDA am heutigen Donnerstag in den Mittelpunkt. Vorab rechnen Analysten laut Bloomberg mit einer US-Maisfläche von 95 Mio. Acres, das wären 3,8 Mio. Acres weniger als im Vorjahr. Die Produktion wird auf 15,936 Mrd. bushel geschätzt und läge damit um 1,085 Mrd. bushel unter dem Vorjahreswert. Ein deutlicher Flächenrückgang gilt aus Händlersicht als klar bullisches Signal, da er das Angebot spürbar verknappen könnte.
Zusätzliche Impulse werden am Donnerstag von den Ethanolzahlen der EIA erwartet, deren Veröffentlichung sich wegen des Feiertags zu Wochenbeginn verschoben hat.
International richtet sich der Blick nach Brasilien. Der Exportverband ANEC erwartet für Februar Maisausfuhren von 1,12 Mio. t und damit leicht mehr als in der Vorwoche prognostiziert. Das bleibt zwar ein Faktor auf der Angebotsseite, doch aktuell dominiert an der Börse die Erwartung einer kleineren US-Ernte.
An der Euronext gab der Mais um 0,25 € auf 189,25 €/t nach.