Die US-Maisfutures haben sich am Dienstag moderat befestigt. In Chicago lag der Mais mit 2,00 US-Cent für den Mai im Plus und somit bei 457,75 US-Cent/bushel.
Unterstützung kam vor allem von den Lagerbeständen. Mit 9,024 Mrd. Bushel zum 1. März lagen diese deutlich unter den Erwartungen des Marktes und wirkten damit klar bullisch auf die alte Ernte. Trotz eines kräftigen Anstiegs gegenüber dem Vorjahr wurde die Zahl von Händlern als preisstabilisierend gewertet.
Gleichzeitig sorgten die Anbaupläne für Gegenwind. Das USDA beziffert die Maisfläche auf 95,338 Mio. Acres. Zwar entspricht dies einem Rückgang zum Vorjahr, liegt jedoch über den Markterwartungen und wird daher als bärisch für die neue Ernte interpretiert.
Damit bleibt der Markt im Spannungsfeld zweier Faktoren: Während die knapper als erwarteten Bestände kurzfristig stützen, begrenzen die umfangreicheren Flächenplanungen das Aufwärtspotenzial. Entsprechend zeigt sich der Handel zwar freundlich, aber ohne klare Aufbruchsstimmung. An der Euronext stieg der Juni um 1,25 € auf 209,50 €/t.