Der US-Maismarkt hat mit einem Kursplus abgeschlossen. In Chicago lag der Mais mit 5,00 US-Cent für den Mai im Plus und somit bei 448,50 US-Cent/bushel. Der Juli Termin gewann 4,75 US-Cent und notierte bei 456,00 US-Cent/bushel. Auch der Frontmonat zeigte sich fester und verbuchte Aufschläge im Bereich von gut fünf Cent. Damit konnte der Mai Kontrakt auf Wochensicht ein deutliches Plus behaupten.
Unterstützung kam von der Nachfrageseite. Das USDA meldete einen privaten Exportverkauf über 257.000 t Mais an unbekannte Destinationen. Insgesamt summieren sich die Exportverpflichtungen per 19. Februar auf 62,96 Mio. t und liegen damit 29 Prozent über dem Vorjahreswert. Mit 75 Prozent des USDA-Exportziels bewegt sich der Markt allerdings leicht hinter dem langjährigen Durchschnittstempo. Die tatsächlichen Verschiffungen erreichen 46 Prozent der Prognose und liegen damit klar über dem üblichen Wert. Auch international bleibt US-Mais gefragt. Südkoreanische Importeure sicherten sich in einer Ausschreibung 201.000 t.
An der Euronext stieg der März um 4,50 € auf 197,25 €/t. Auch hier bleibt abzuwarten, wie sich der Konflikt um den Iran auf die Lieferketten und vor allem die Energiepreise auswirkt. Sollte der Konflikt ein schnelles Ende finden, so würde sich die Schließung der Straße von Hormus nicht nachhaltig auswirken. Da ein Verlauf jedoch nicht absehbar ist, bleibt der Markt von Unsicherheit geprägt.