Der Maismarkt zeigte sich zur Wochenmitte freundlich. In Chicago lag der Mais mit 8 US-Cent für den März bei 444,25 US-Cent/bushel. Auch der Mai-Termin zog um 8 US-Cent an und notierte bei 460,25 US-Cent/bushel. Der Juli-Kontrakt legte ebenfalls zu und verbuchte einen deutlichen Gewinn.
Händler verweisen vor allem auf den Energiemarkt als Stütze. Rohöl sprang am Mittwoch um 5,44 US-Dollar nach oben. Die anhaltenden Spannungen rund um den Iran halten damit eine Risikoprämie im Markt. Für Mais ist das bullisch, weil höhere Energiepreise die Attraktivität von Ethanol verbessern und damit die Nachfrage nach Mais als Rohstoff stärken können.
Neue Daten der US-Energiebehörde EIA lieferten zusätzlich Unterstützung. Die Ethanolproduktion stieg in der Woche bis zum 6. März um 31.000 Barrel pro Tag auf 1,126 Mio. Barrel täglich. Gleichzeitig sanken die Ethanolvorräte um 757.000 Barrel auf 25,58 Mio. Barrel. Raffinerien setzten mehr Ethanol ein.
Der nächste Impuls könnte nun von den US-Exportzahlen kommen. Händler erwarten für die Woche bis zum 5. März Maisverkäufe der alten Ernte zwischen 0,8 und 2,2 Mio. t. Für die neue Ernte reichen die Schätzungen von 0 bis 150.000 t. Entsprechend richten sich die Blicke des Marktes nun gespannt auf den Bericht.
In Prais an der Euronext legte der Mais zu. Für den Juni ging es um 3,25 € auf 206,25 €/t.