Am US-Terminmarkt zeigte sich Mais zuletzt extrem volatil. In Chicago schloss der Mais mit 6,75 US-Cent im Minus für den Mai bei 453,75 US-Cent/bushel. Zuvor war der Kontrakt im Handelsverlauf noch bis auf 476,00 US-Cent gestiegen.
Fundamental lieferte der Exportsektor gemischte Signale. Das USDA meldete für die Woche bis zum 5. März Maisverschiffungen von 1,52 Mio. t. Das lag zwar 18,4 Prozent unter der Vorwoche, bewegte sich jedoch im Rahmen der Markterwartungen. International richtet sich der Blick auf neue Nachfrage und die Entwicklung in Südamerika. Die Türkei hat einen internationalen Tender über 280.000 t Futtermais ausgeschrieben. Gebote können bis zum 16. März abgegeben werden. Parallel sucht das Land 175.000 t Futtergerste mit Angebotsfrist bis zum 13. März.
In Brasilien bleibt die Feldarbeit hinter dem Tempo des Vorjahres zurück. Nach Angaben der Beratungsgesellschaft AgRural sind bislang 82 Prozent der Flächen für die zweite Maisernte bestellt. Vor einem Jahr lag der Wert bei 92 Prozent. Auch die Ernte der ersten Maisernte kommt langsamer voran und erreicht 42 Prozent nach 54 Prozent im Vorjahr.
In Europa setzte sich der Aufwärtstrend fort. An der Euronext gewann der meistgehandelte Juni-Kontrakt 2,25 € und schloss bei 207,75 €/t.