Die US-Maisfutures setzten ihre Talfahrt auch am Dienstag fort. Der März-Termin verlor 1,75 US-Cent und schloss bei 440,50 US-Cent/bushel. Der Mai-Kontrakt gab um 2,25 US-Cent nach und beendete den Handel bei 448,50 US-Cent/bushel. Auch der Juli verlor 2,50 US-Cent und notierte zuletzt bei 454,50 US-Cent/bushel.
Frische Impulse von der Exportseite stehen zwar bevor, doch im Vorfeld des USDA-Berichts zu den wöchentlichen Exportverkäufen hielten sich die Marktteilnehmer zurück. Die Veröffentlichung ist für den heutigen Mittwochmorgen angesetzt. Der Handel am Donnerstag pausiert aufgrund des Neujahrsfeiertags, die Börsen öffnen am Freitag wieder regulär um 8:30 Uhr CST.
Auf internationaler Ebene erwartet der brasilianische Exportverband ANEC für Dezember unverändert Maisausfuhren in Höhe von 6,35 Mio. t. Neue Schätzungen oder wetterbedingte Änderungen blieben aus, was den Markt zusätzlich ausbremste. Ohne klare Richtung und bei verhaltener Nachfrage bleibt der Maismarkt damit kurzfristig anfällig für weitere Rücksetzer.
An der Euronext gab der März um 0,50 € auf 188,75 €/t nach.