Gestützt von kräftigen Aufschlägen beim Weizen und einem schwächeren US-Dollar legte der Maismarkt am Mittwoch leicht zu. Der März-Kontrakt in Chicago verteuerte sich um 3,50 US-Cent auf 430,00 US-Cent/bushel. Der Mai schloss mit einem Plus von 3,25 US-Cent bei 438,00 US-Cent/bushel. Auch der Juli handelte fester bei 444,00 US-Cent/bushel.
Impulse kamen zudem von der Ethanolseite: Laut aktuellen EIA-Daten fiel die US-Produktion zuletzt leicht auf 1,114 Mio. Barrel pro Tag. Die Lagerbestände gingen um 339.000 Barrel auf 25,4 Mio. Barrel zurück. Während die Exporte um 61.000 Barrel auf 157.000 bpd sanken, legten die Raffinerieeinsätze um 31.000 Barrel auf 883.000 bpd zu. Die insgesamt stabilen Ethanolzahlen wirkten tendenziell unterstützend.
Am heutigen Donnerstag steht der Exportbericht im Fokus. Marktteilnehmer erwarten für die Woche bis zum 22. Januar Neugeschäfte zwischen 1 und 2,5 Mio. t für das Vermarktungsjahr 2025/26. Für das Folgejahr 2026/27 werden bis zu 200.000 t prognostiziert. Sollten die Buchungen am oberen Ende der Erwartungen ausfallen, dürfte das den Markt zusätzlich stabilisieren.
An der Euronext legte der März um 0,50 € auf 191,50 €/t zu.