Am Maismarkt setzten sich die Bullen zum Handelsschluss knapp durch. Die Futures legten um Bruchteile bis zu 2,25 US-Cent zu, während der Mai-Termin als einziger Kontrakt leicht um 0,25 US-Cent nachgab. Der Dezember-Kontrakt konnte um 1,25 US-Cent zulegen und signalisiert damit eine stabilere Erwartung für die neue Ernte.
Fundamental erhielt der Markt Unterstützung durch solide Exportzahlen. In der Woche bis zum 19. März summierten sich die Verkäufe der alten Ernte auf 1,22 Mio. t und lagen damit sowohl über der Vorwoche als auch rund 17 Prozent über dem Vorjahreswert. Mexiko führte die Käuferliste klar an, gefolgt von Kolumbien und der Dominikanischen Republik. Auch die neue Ernte zeigte mit 135.000 t Nachfrage, vollständig aus Japan, erste Belebung.
Der Fokus richtet sich nun zunehmend auf den anstehenden USDA-Bericht zu den Anbauflächen. Marktteilnehmer erwarten eine Maisfläche von 94,37 Mio. Acres, was einem Rückgang von 4,4 Mio. Acres gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde. Eine kleinere Fläche wirkt grundsätzlich bullisch, da sie das Angebotspotenzial begrenzt und die Preisstruktur stützen kann. So konnte auch an der Euronext der Juni leicht zulegen um 0,25 € auf 208,75 €/t.