Der US Maismarkt schloss den Juli mit deutlichen Verlusten ab. Der Septemberkontrakt gab um 5,00 US Cent auf 440,75 US Cent/bushel nach. Auch der Dezemberkontrakt verlor 4,50 US Cent und beendete den Handel bei 464,00 US Cent/bushel.
Belastet wurde der Markt vor allem durch den kräftigen Preisrückgang beim Weizen, Niederschläge in wichtigen Anbaugebieten sowie Abgabedruck zum Monatsende. Für das Wochenende wurden weitere Regenfälle in Teilen von Iowa, Wisconsin, Michigan, Illinois, Indiana und Ohio erwartet. Aus Händlersicht erhöhen die Niederschläge das Ertragspotenzial und wirken damit bärisch auf die Preisentwicklung.
Die US-Exportverkäufe der alten Ernte erreichten inzwischen 86,975 Mio. t und liegen damit bereits bei 103 Prozent der aktuellen USDA Exportprognose. Auch die bisherigen Verschiffungen verlaufen mit 76,373 Mio. t beziehungsweise 90 Prozent der USDA Schätzung auf einem hohen Niveau. Die Verkäufe der neuen Ernte summieren sich auf 8,624 Mio. t und liegen damit leicht über dem Vorjahresniveau. Trotz der Verluste zum Wochenschluss bleibt die Monatsbilanz freundlich. Der Dezemberkontrakt konnte im Juli insgesamt 28 US Cent zulegen.
Auch an der Euronext leuchteten die Vorzeichen rot und der November fiel um 4,50 € auf 242,75 €/t.