Die Maisfutures konnten am Freitag kräftig zulegen und schlossen die Woche nahezu auf Ausgangsniveau. In Chicago verteuerte sich der September-Kontrakt um 8,75 US-Cent auf 383,75 US-Cent/bushel. Der Dezember legte um 8,00 US-Cent zu und notierte bei 405,25 US-Cent/bushel. Angesichts einer stark ausgeweiteten Bilanz mit einer Milliarde Bushel mehr als zu Wochenbeginn ist diese Entwicklung ungewöhnlich.
Wetterseitig bleibt es im Großteil des Corn Belt weitgehend trocken. Ausnahmen bilden lediglich zentrale und östliche Regionen der Dakotas sowie Teile von Minnesota, Iowa, Wisconsin, Michigan und dem äußersten Norden des Eastern Corn Belt. Aktuell benötigt der Mais noch Niederschläge, um seinen momentan exzellenten Zustand zu halten.
Auf der Exportseite meldet das USDA bei den Altbeständen einen kumulierten Absatz von 70,533 Millionen Tonnen. Das entspricht 98 Prozent der Jahresprognose, bleibt aber unter dem Fünfjahresdurchschnitt von 103 Prozent. Die Frühverträge für die neue Ernte stehen bei 13,825 Millionen Tonnen, was dem zweithöchsten Wert für diese Woche seit Beginn der Aufzeichnungen entspricht.
An der Euronext sah es hingegen nicht so freundlich aus. Hier verlor der Mais 1,25 € auf 188,00 €/t für den November.