Die Maisfutures in den USA haben am Donnerstag weiter zugelegt. In Chicago stieg der Mais für den März um 2,25 US-Cent auf 429,75 US-Cent/bushel. Der Mai Termin gewann 3,00 US-Cent und schloss bei 439,50 US-Cent/bushel. Auch die Folgetermine tendierten fester.
Aus Händlersicht kommt die Unterstützung klar von der Nachfrageseite. Die wöchentlichen Exportverkäufe des USDA summierten sich auf 2,07 Mio. t und lagen damit deutlich über den Markterwartungen von 0,6 bis 1,1 Mio. t. Gegenüber der Vorwoche haben sich die Verkäufe nahezu verdoppelt und übertrafen das Vorjahresniveau um 25,5 Prozent. Für das Wirtschaftsjahr 2026/27 wurden zusätzliche 60.000 t gemeldet. Diese Zahlen wirken klar bullisch und signalisieren eine robuste internationale Nachfrage nach US-Ware.
Auch aus Südamerika kamen marktstützende Impulse. Die brasilianische Agrarbehörde CONAB senkte ihre Schätzung für die Maisernte auf 138,45 Mio. t und kappte insbesondere die Prognose für die zweite Ernte um 1,2 Mio. t. Eine kleinere brasilianische Produktion verschärft aus Sicht der Marktteilnehmer die globale Versorgungslage.
Damit versuchen die Bullen, nach der jüngsten Konsolidierung wieder das Heft in die Hand zu nehmen. Die Kombination aus starker Exportdynamik und leicht reduzierten Ernteaussichten in Brasilien sorgt für eine freundlichere Grundstimmung am Markt.
An der Euronext schloss der März 0,75 € höher bei 190,50 €/t.