Die Maisfutures setzten am Dienstag ihre Talfahrt fort und gaben in den vorderen Terminen um 1 bis 3,5 US-Cent nach. In Chicago fiel der März-Kontrakt um 1,75 US-Cent auf 419,75 US-Cent/bushel. Der Mai verlor 2,75 US-Cent auf 427,75 US-Cent/bushel, Juli schloss mit einem Minus von 3,5 US-Cent bei 434,50 US-Cent/bushel.
Nach den deutlichen Verlusten zu Wochenbeginn blieben Anschlusskäufe aus. Marktteilnehmer blicken nun auf die neuen EIA-Daten am Mittwoch. Erwartet wird eine stabile Ethanolproduktion, nachdem die Vorräte zuletzt deutlich gestiegen waren und die Raffineriezufuhren rückläufig tendierten.
Von internationaler Seite kamen moderate Impulse: Zwei südkoreanische Käufer sicherten sich in der Nacht insgesamt 264.000 t Mais. Ein weiteres Tenderverfahren über 140.000 t läuft noch bis Mittwoch. Stärker ins Gewicht fällt Brasiliens Exportdynamik: Das Exportverband ANEC hob seine Januarschätzung auf 3,27 Mio. t an. Das entspricht einem Anstieg um 420.000 t gegenüber der vorherigen Prognose. Das dürfte den globalen Angebotsdruck weiter erhöhen.
An der Euronext legte der Mais für den März um 0,50 € auf 190,25 €/t zu.