Am Dienstag verlief der US-Maishandel uneinheitlich. Die März-Futures an der CBOT gaben leicht um 1 US-Cent nach und schlossen bei 423,75 US-Cent/bushel. Auch Mai verlor 0,75 US-Cent auf 431,25 US-Cent/bushel, während weiter entfernte Termine leicht ins Plus drehten.
Belastet wurde der Markt von rückläufigen Exportdaten: Laut USDA wurden in der Woche bis zum 15. Januar 1,484 Mio. t Mais verschifft, was ein Rückgang von gut 1 Prozent zur Vorwoche und knapp 4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum entspricht. Mexiko war erneut wichtigster Abnehmer, gefolgt von Kolumbien und Japan. Insgesamt liegen die US-Ausfuhren im laufenden Vermarktungsjahr mit 29,92 Mio. t zwar deutlich über dem Vorjahr, der aktuelle Trend zeigt jedoch nach unten.
In Südamerika verläuft der Ernte- und Aussaatstart der neuen brasilianischen Maisernte zögerlich. Das Beratungsunternehmen AgRural meldete für die erste Ernte einen Fortschritt von 1,6 Prozent, während die zweite Safrinha-Maisrunde zu 1,1 Prozent ausgesät ist. ANEC hob die Exportprognose für Januar leicht auf 3,45 Mio. t an. Damit rückt Brasilien langsam, aber stetig wieder als Wettbewerber auf den Weltmarkt zurück.
An der Euronext verlor der März 1,25 € auf 192,50 €/t und beendete damit vorerst seine Aufwärtsserie.