Die US-Maisfutures setzten zur Wochenmitte ihren leichten Abwärtstrend fort. In Chicago gab der Frontmonat März um 2 US-Cent nach und schloss bei 421,75 US-Cent/bushel. Auch der Mai-Termin fiel um 1,50 US-Cent auf 429,75 US-Cent/bushel zurück.
Neue Exportverkäufe stützten den Markt kaum. Das USDA meldete am Morgen Privatgeschäfte über 150.000 t Mais nach Kolumbien sowie 195.000 t an unbekannte Käufer. Zusätzlich sicherte sich ein taiwanesischer Importeur über Nacht 65.000 t US-Mais in einer Ausschreibung. Trotz dieser Abschlüsse blieb die Marktstimmung verhalten.
Belastend wirkt vor allem die Erwartung schwächerer Ethanolproduktion: Nach dem Rekordwert der Vorwoche rechnen Marktteilnehmer mit einem Rückgang, dessen Bestätigung im EIA-Bericht am Donnerstag erwartet wird. Die Veröffentlichung wurde wegen des Feiertags verschoben.
Insgesamt dominieren bei Mais derzeit vorsichtige Töne. Selbst solide Auslandskäufe können das schwächere Inlandssentiment und die Aussicht auf nachlassende Industrieabnahme nicht vollständig ausgleichen.
An der Euronext legte der März um 0,25 € auf 192,75 €/t zu.