Die Maiskontrakte an der CBoT gerieten zum Wochenauftakt leicht unter Druck. Der März-Termin verlor 2,25 US-Cent und schloss bei 428,25 US-Cent/bushel. Auch der Mai gab um 2 US-Cent nach auf 436,00 US-Cent, während der Juli mit einem Minus von 1,75 US-Cent bei 442,00 US-Cent/bushel aus dem Handel ging.
Dabei präsentierten sich die jüngsten US-Exportzahlen durchaus bullisch: Die wöchentlichen Exportausfuhren erreichten laut USDA 1,51 Mio. t und lagen damit nicht nur 1,63 Prozent über dem Vorwochenwert, sondern auch satte 20,74 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Mexiko blieb mit rund 403.000 t wichtigster Abnehmer, gefolgt von Japan und Spanien. Seit Beginn des laufenden Marketingjahres summieren sich die Exporte auf 31,44 Mio. t. Das entspricht einem Plus von über 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Auch die jüngsten Exportverpflichtungen können sich sehen lassen: Mit 56,05 Mio. t liegt der Wert bereits bei 69 Prozent der USDA-Prognose und damit über dem langjährigen Schnitt. Dennoch reichte die solide Auslandsnachfrage nicht, um die Kurse zu stützen.
In Brasilien erhöhte AgRural ihre landesweite Ernteschätzung leicht auf 136,6 Mio. t.
An der Euronext verlor der März um 1,75 € auf 192,00 €/t.