Die Maispreise haben sich am Dienstag spürbar erholt. Der Dezember-Kontrakt legte um 6,25 US-Cent zu und schloss bei 429,50 US-Cent/bushel. Für März ging es um 6 US-Cent nach oben auf 447,00 US-Cent/bushel. Auch die weiteren Termine notierten im Plus und folgten damit der bullischen Wende zur Wochenmitte.
Gestützt wurde der Markt durch nachlassende Zustandsbewertungen. Laut USDA fiel der Anteil an „gut bis ausgezeichnet“ bewerteten Beständen um 1 Prozentpunkt auf 67 Prozent. Die Ernte ist zu 7 Prozent abgeschlossen und liegt damit exakt im Fünfjahresmittel.
Frühe Berichte vom Feld deuten vereinzelt auf niedrigere Erträge im Vergleich zum Vorjahr hin, was unter Händlern zunehmend für Spannung sorgt. Noch ist unklar, ob es sich um eine regionale Momentaufnahme handelt oder ein übergreifender Trend entsteht.
International sorgte Brasilien für Bewegung: Das Exportvolumen im September wurde vom Exportverband ANEC auf 7,12 Millionen Tonnen angehoben und liegt damit leicht über der Vorwochenschätzung.
An der Euronext legte der November ebenfalls um 1,00 € auf 188,25 €/t zu.