In Chicago lag der SWR-Weizen mit 14,00 US-Cent für den März im Plus und somit bei 573,50 US-Cent/bushel. Auch in Kansas City zeigte sich der HRW-Weizen fester und notierte für März 6,75 US-Cent höher bei 572,25 US-Cent/bushel. Der Spring Wheat in Minneapolis schloss ebenfalls im grünen Bereich und gewann mehrere US-Cent hinzu.
Aus Händlersicht lieferte vor allem der Wetterausblick bullischen Zündstoff. Für weite Teile der HRW-Anbaugebiete wird in der kommenden Woche trockenes Wetter erwartet, zudem signalisiert der 90-Tage-Ausblick der NOAA bis Mai wärmere Temperaturen im Süden und anhaltende Trockenheit. Das nährt Sorgen um die Bestände und stützt die Notierungen.
Fundamental fielen die US-Exportverkäufe mit 287.974 t zwar schwächer aus, ein Minus von gut 41 Prozent zur Vorwoche und knapp 46 Prozent zum Vorjahr. Mexiko, die Philippinen und die Dominikanische Republik führten die Käuferliste an. Dennoch überwog am Markt die Wetterprämie.
International wirkt der Blick nach Frankreich eher bremsend. Dort sank der Anteil der Weizenbestände mit der Bewertung gut bis ausgezeichnet um 3 Punkte auf 88 Prozent, bleibt aber auf hohem Niveau. An der Euronext legte der März um 4,00 € auf 197,00 €/t zu.