Der Weizenmarkt hat am Donnerstag geschlossen Stärke gezeigt. In Chicago legte der SWR-Weizen mit 12,50 US-Cent im März zu und schloss bei 559,50 US-Cent/bushel. Auch in Kansas City ging es für den HRW-Weizen mit einem Plus von 14,50 US-Cent im März auf 565,50 US-Cent/bushel deutlich nach oben. Der Spring Wheat in Minneapolis folgte der Bewegung und beendete den Handel ebenfalls klar im grünen Bereich mit Gewinnen zwischen 8 und 10 US-Cent.
Auslöser der bullischen Stimmung war unter anderem das Agrar Outlook Forum des USDA. Für die US-Weizenernte 2026 peilt das Ministerium eine Anbaufläche von 45 Mio. Acres an. Die Produktion wird auf 1,860 Mrd. bushel geschätzt bei einem durchschnittlichen Ertrag von 50,8 bushel je Acre. Konkrete Überraschungen blieben aus, doch die frischen Zahlen gaben dem Markt Orientierung.
Mit Spannung blicken Händler nun auf die Exportverkäufe. Für die Woche bis zum 12. Februar erwarten Marktteilnehmer alte Ernteverkäufe zwischen 250.000 und 600.000 t. Ein Wert am oberen Ende der Spanne könnte die jüngste Aufwärtsbewegung weiter stützen.
International meldete der Internationale Getreiderat leicht rückläufige globale Weizenbestände. Die Vorräte wurden um 1 Mio. t auf 282 Mio. t gesenkt. Damit liegen sie jedoch weiterhin 19 Mio. t über dem Vorjahresniveau und wirken mittelfristig eher dämpfend auf das Kurspotenzial.
An der Euronext gab es für den März ein Plus von 3,00 € auf 1983,75 €/t.