An den US-Weizenbörsen kam es am Dienstag zu leichten Kursgewinnen. In Chicago lag der SWR-Weizen mit 0,75 US-Cent für den März leicht im Plus und somit bei 523,25 US-Cent/bushel. Der Mai-Termin blieb unverändert bei 532,75 US-Cent/bushel. In Kansas City stieg der HRW-Weizen um 3 US-Cent auf 532,75 US-Cent für den März, während der Mai-Termin 2,25 US-Cent zulegte. Der Spring Wheat in Minneapolis beendete den Handel ebenfalls fester.
Gestützt wurden die Kurse durch einen deutlichen Rückgang des US-Dollar-Index, der den Exportdruck etwas milderte. Fundamental blieb das Bild jedoch verhalten: Nachdem zu Wochenbeginn die Risikoprämien für Frostschäden aus den Kursen genommen wurden, rechnen Marktteilnehmer nun mit einer insgesamt trockeneren Woche in weiten Teilen der USA. Die Temperaturen sollen zunächst kühl bleiben, bevor im Februar überdurchschnittliche Werte erwartet werden.
International meldete die EU-Kommission Weizenexporte in Höhe von 12,38 Mio. t seit dem 1. Juli. Das liegt nur noch minimal unter dem Vorjahresniveau. Das Analystenhaus SovEcon hob seine Prognose für Russlands Weizenausfuhren 2025/26 um 1,1 Mio. t auf 45,7 Mio. t an. Auch das dürfte den globalen Preisdruck aufrechterhalten.
An der Euronext schloss der März 1,75 € tiefer bei 187,25 €/t.