An den US-Weizenbörsen blieben klare Impulse zum Wochenschluss aus. Marktteilnehmer agierten vorsichtig und positionierten sich neu vor den am heutigen Montag erwarteten USDA-Berichten. In Chicago lag der SWR-Weizen mit 0,75 US-Cent für den März leicht im Minus und damit bei 517,25 US-Cent/bushel. Der HRW-Weizen in Kansas City zeigte sich stabil: Der März-Kontrakt schloss unverändert bei 530,25 US-Cent/bushel, was einem Wochenplus von 15,25 US-Cent entspricht. Spring Wheat in Minneapolis gab am Freitag um 3 bis 4 US-Cent nach und beendete die Woche ebenfalls leichter.
Impulse kamen von den jüngsten Exportdaten: Die kumulierten US-Weizenverkäufe belaufen sich nun auf 20,228 Mio. t, ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr und bereits 83 Prozent der aktuellen USDA-Prognose. Auch die Verschiffungen laufen zügig: Mit 15,16 Mio. t liegen sie 21 Prozent über Vorjahr und klar über dem Durchschnittstempo.
Spannung verspricht der Lagerbericht des USDA. Analystenschätzungen liegen im Schnitt bei 1,636 Mrd. bushel Weizenbestand zum 1. Dezember, die Spanne reicht von 1,59 bis 1,696 Mrd. bushel.
An der Euronext legte der März um 0,25 € auf 191,75 €/t zu.