Die US-Weizenmärkte zeigten sich am Donnerstag uneinheitlich: Während die Winterweizen-Kontrakte zulegen konnten, gerieten die Spring-Wheat-Notierungen unter Druck. In Chicago lag der SWR-Weizen mit einem Plus von 3,25 US-Cent für den Dezember leicht im Plus und somit bei 541,00 US-Cent/bushel. Der März notierte mit einem Aufschlag von 2 US-Cent bei 540,25 US-Cent/bushel. In Kansas City stieg der HRW-Weizen im Dezember um 8,50 US-Cent auf 529,50 US-Cent/bushel, der März-Kontrakt legte um 4,50 US-Cent auf 534,00 US-Cent/bushel zu. Der Spring Wheat in Minneapolis zeigte sich dagegen schwächer, die Frontmonate gaben bis zu 4 US-Cent nach.
Impulse kamen von den wöchentlichen US-Exportverkäufen: Mit 505.415 t lag das Ergebnis im Rahmen der Erwartungen und markierte ein 3-Wochen-Hoch. Das ist ein leicht bullischer Impuls für den Markt. Gegenwind kam dagegen aus Kanada: Statistics Canada hob die nationale Weizenproduktion auf 39,96 Mio. t an, ein Plus von 3,3 Mio. t gegenüber September. Besonders die Spring-Wheat-Produktion wurde mit 29,26 Mio. t deutlich höher angesetzt, das entspricht einem Zuwachs von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Meldung lastete spürbar auf dem Marktsegment für Sommerweizen.
An der Euronext gab der März um 1,50 € auf 189,75 €/t nach.