Der US-Weizenmarkt zeigte sich am Mittwoch erneut schwach. In Chicago lag der SWR-Weizen für den März mit einem Abschlag von 2,00 US-Cent bei 526,75 US-Cent/bushel. In Kansas City geriet HRW-Weizen deutlicher unter Druck. Der März-Kontrakt verlor 4,50 US-Cent und schloss bei 530,25 US-Cent/bushel. Spring Wheat in Minneapolis tendierte ebenfalls schwächer und gab um 2 bis 3 US-Cent nach.
Aus Händlersicht bleibt das Marktumfeld bärisch geprägt. Große globale Weizenvorräte lasten weiter auf der Stimmung und begrenzen jede Aufwärtsfantasie. Käufer agieren zurückhaltend, da das verfügbare Angebot ausreichend erscheint und kurzfristig kein Engpass erkennbar ist.
Zusätzliche Impulse erhofft sich der Markt von den wöchentlichen US-Exportverkäufen, die am heutigen Donnerstag veröffentlicht werden. Analysten rechnen für die Berichtswoche mit Verkäufen zwischen 300.000 und 600.000 t Weizen. Ein Wert am unteren Ende dieser Spanne würde die defensive Marktstimmung bestätigen, während überraschend starke Zahlen zumindest kurzfristig stützend wirken könnten.
An der Euronext schloss der März währenddessen 0,50 € höher bei 193,75 €/t.