In Chicago lag der SWR-Weizen am letzten Tag des Jahers mit 3,75 US-Cent für den März unter Druck und schloss bei 507,00 US-Cent/bushel. Der Mai-Termin verlor 3,50 US-Cent auf 518,50 US-Cent/bushel. In Kansas City gab der HRW-Weizen im März um 7,25 US-Cent nach und landete bei 514,75 US-Cent/bushel, während der Mai mit einem Minus von 7,00 US-Cent bei 528,00 US-Cent/bushel schloss. Spring Wheat in Minneapolis schloss ebenfalls schwächer und gab zwischen 4 und 5 US-Cent nach.
Belastet wurde der gesamte Komplex durch schwache US-Exportdaten. In der Woche bis zum 18. Dezember wurden lediglich 147.834 t Weizen verkauft, was ein Rückgang von 35,8 Prozent gegenüber der Vorwoche und fast 76 Prozent weniger als im Vorjahr ist. Die Zahlen lagen damit zwar innerhalb der Analystenschätzungen, blieben aber insgesamt enttäuschend.
Die Börsen blieben am Donnerstag wegen Neujahr geschlossen, der Handel startet wieder heute um 8:30 Uhr CST. An der Euronext gab es für den Weizen keine Bewegung und er schloss unverändert bei 189,75 €/t.