Der US-Weizenmarkt ging zum Wochenstart mit gemischten Vorzeichen aus dem Handel. In Chicago lag der SWR-Weizen für März mit minus 1,00 US-Cent leicht schwächer bei 528,75 US-Cent/bushel. In Kansas City verlor HRW-Weizen im März 2,50 US-Cent und schloss ebenfalls bei 528,75 US-Cent/bushel. Spring Wheat in Minneapolis zeigte sich vergleichsweise stabil und bewegte sich je nach Kontrakt um die Nulllinie.
Aus Händlersicht rückten die Exportdaten in den Fokus. Das USDA meldete für die Woche bis zum 5. Februar Weizenverschiffungen von 580.130 t. Das waren 75,52 Prozent mehr als in der Vorwoche und 1,72 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Philippinen führten die Abnehmerliste mit 179.957 t an, gefolgt von Bangladesch mit 119.479 t und Mexiko mit 103.146 t. Seit Beginn des Vermarktungsjahres summieren sich die Exporte auf 17,33 Mio t und liegen damit 18,36 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Diese Zahlen wirkten klar unterstützend.
Gleichzeitig hielten sich viele Marktteilnehmer vor dem anstehenden WASDE-Bericht des USDA zurück. Eine Bloomberg-Umfrage sieht die US-Endbestände bei 918 Mio bushel, rund 8 Mio bushel weniger als im Januar. Weltweit werden die Lager dagegen mit 278,6 Mio t leicht höher erwartet, was den Spielraum nach oben begrenzt. Insgesamt bleibt der Markt zwischen soliden Exporten und vorsichtiger Erwartungshaltung gefangen.
An der Euronext verlor der März um 0,50 € auf 189,50 €/t.