Die US-Weizenmärkte haben zur Wochenmitte kräftig zugelegt. In Chicago lag der SWR-Weizen mit einem Plus von 12,75 US-Cent für den Märztermin deutlich im Aufwind und notierte bei 536,00 US-Cent/bushel. Der Mai-Kontrakt schloss mit einem Zuwachs von 11,75 US-Cent bei 544,50 US-Cent/bushel. Auch in Kansas City zogen die Kurse an: HRW-Weizen legte im März um 9,50 US-Cent zu und beendete den Handelstag bei 542,25 US-Cent/bushel. In Minneapolis tendierte Spring Wheat leicht fester mit Gewinnen bis 2,50 US-Cent.
Der schwächere US-Dollar verlieh dem gesamten Komplex Rückenwind. Zusätzliche Unterstützung kam von den Wetterkarten: Für große Teile der Southern Plains ist in den kommenden Tagen kaum Regen in Sicht. Lediglich an den östlichen Rändern des HRW-Gebiets könnten geringe Niederschläge fallen. Die trockene Prognose wirkt stützend auf die Preise, da sie die Bodenfeuchte weiter unter Druck setzen dürfte.
Am heutigen Donnerstag richtet sich der Blick auf die neuen Exportzahlen des USDA. Im Vorfeld rechnet der Markt mit US-Weizenverkäufen zwischen 275.000 und 600.000 t. Sollte das obere Ende der Erwartungen erreicht oder überschritten werden, könnte dies der nächste bullische Impuls für den Markt sein.
An der Euronext schloss der März 2,75 € höher bei 190,00 €/t.