Am Montag gaben die Preise an allen drei US-Börsen nach, angeführt vom Frühjahrsweizen. An der CBoT verlor der September 4,00 US-Cent auf 542,25 US-Cent/bushel - der September-Kontrakt für Spring-Wheat verlor 9,00 US-Cent und lag zuletzt bei 587,50 US-Cent/bushel.
Die Ernte der Winterweizenbestände in den USA ist mit 73 % abgeschlossen, was leicht über dem Durchschnitt liegt. Die fortschreitende Ernte steigert den Verkaufsdruck. Der Zustand der nordamerikanischen Frühjahrsweizenbestände verschlechterte sich leicht: Laut USDA ging der Anteil guter bis sehr guter Bestände um 2 % auf 52 % zurück.
Bullische Nachrichten gaben die neuen Exportdaten des USDA her. Die wöchentliche Exportkontrolle ergab mit 732.290 t einen deutlichen Anstieg gegenüber der Vorwoche (444.631 t). Seit Beginn des neuen US-Wirtschaftsjahres am 1. Juni summieren sich die Exporte auf 3,021 Mio. t – ein Zuwachs von knapp 14 %. Zudem wurde ein Abkommen mit Bangladesch über jährliche Lieferungen von 700.000 t US-Weizen unterzeichnet.
Auch an der Euronext schloss der Weizen auf rotem Terrain. Der September verlor 0,50 € auf 202,00 €/t.