Die US-Weizenmärkte schlossen am Dienstag schwächer. In Chicago lag der SWR-Weizen mit einem Minus von 8,75 US-Cent für den September bei 529,75 US-Cent/bushel. In Kansas City verlor HRW-Weizen im Dezember 7,25 US-Cent und notierte bei 539,50 US-Cent/bushel. Die Kurse für Spring Wheat in Minneapolis gaben leicht nach, der Dezember-Termin verlor 3,00 US-Cent.
Belastend wirkten schwache Exportdaten aus der EU und Fortschritte bei der US-Winterweizenernte, die laut USDA inzwischen zu 80 % abgeschlossen ist – nur knapp hinter dem Fünfjahresdurchschnitt. Beim Sommerweizen zeigte sich hingegen ein stützendes Signal: Der Anteil der Bestände mit der Bewertung gut/ausgezeichnet sank um 3 Prozentpunkte auf nur noch 49 %.
Die EU-Weichweizenexporte lagen zum Stichtag 27. Juli bei 803.256 t – deutlich unter dem Vorjahreswert von 2,248 Mio. t im selben Zeitraum. Erwähnenswert ist, dass die Zahlen aus Frankreich noch fehlen, die den Wert noch nach oben korrigieren werden. Trotzdem zeigen sich die Schwierigkeiten einer starken Währung auf dem Weltmarkt.
Der Weizen fiel für den September auf 196,75 €/t und gab somit um 2,50 € nach.