Die Weizenkurse an den US-Börsen zeigten sich am Donnerstag uneinheitlich. Während die Termine für Winterweizen in Chicago (SRW) und Kansas City (HRW) leicht zulegen konnten, verzeichnete Spring Wheat in Minneapolis leichte Verluste. So stieg der HRW in Kansas um 5 US-Cent auf 528,50 US-Cent/bushel für den Monat September und Spring Wheat gab für den selbigen Monat 2,50 US-Cent auf 586,50 US-Cent/bushel nach.
Stützend wirkte ein deutlicher Anstieg der US-Exportverkäufe: Laut USDA lagen diese mit 712.179 Tonnen in der Woche bis zum 17. Juli auf einem Höchststand. Das entspricht einem Plus von 44 % zur Vorwoche und mehr als dem Doppelten des Vorjahreswerts. Die Erwartungen der Analysten wurden um mehr als 200.000 Tonnen übertroffen. Die wichtigsten Abnehmer waren Indonesien, Taiwan und Mexiko.
Das Ergebnis der jüngsten Frühweizenernte-Tour, bei der die Ertragsschätzung für North Dakota mit 49,0 bushel/acre unter dem Vorjahreswert, aber über dem Fünfjahresdurchschnitt lag, sorgte für leichte Gewinnmitnahmen beim Spring Wheat in Minneapolis.
In Paris an der Euronext gab der Weizen um 2,50 € für den September nach. So lag er zum Schluss bei 197,00 €/t.