Die Weizenfutures haben zum Wochenstart deutlich nachgegeben. In Chicago fiel der SWR-Weizen im Mai um 14,25 US-Cent auf 577,25 US-Cent/bushel. Der März-Kontrakt verlor 16,75 US-Cent und schloss bei 574,50 US-Cent/bushel. In Kansas City sank der HRW-Weizen im Mai um 5,75 US-Cent auf 574,75 US-Cent/bushel. Auch der Spring Wheat in Minneapolis stand unter Druck und gab um 1 bis 3 US-Cent nach.
Der Sieben-Tage-Ausblick signalisiert für den Westen von Kansas sowie die Panhandles von Oklahoma und Texas weniger als 13 mm Niederschlag. Gleichzeitig werden für die östlichen Plains deutlich höhere Regenmengen erwartet. Die Aussicht auf verbesserte Bodenfeuchte in Teilen der Anbaugebiete wirkt eher bärisch und nimmt dem Markt Risikoprämie.
Belastend kamen schwache Exportdaten hinzu. Das USDA meldete für die Woche bis zum 26. Februar Ausfuhren von 344.272 t. Das sind knapp 39 Prozent weniger als in der Vorwoche und rund 12 Prozent weniger als im Vorjahr. Größte Abnehmer waren die Philippinen, Tansania und Mexiko. Seit Beginn des Vermarktungsjahres summieren sich die Exporte jedoch auf 18,62 Mio. t und liegen damit gut 19 Prozent über Vorjahr.
International sorgte Saudi-Arabien mit dem Kauf von 794.000 t Weizen für Aufmerksamkeit. Der Umfang unterstreicht die anhaltende Nachfrage am Weltmarkt, konnte die US-Notierungen jedoch nicht stützen. An der Euronext verlor der Weizen für den Mai um 0,25 €/t auf 201,25 €/t.