Nach dem Aufwärtsschub vom Freitag sind die US-Weizenmärkte am Montag deutlich ins Minus gerutscht. In Chicago lag der SWR-Weizen für März mit einem Minus von 7 US-Cent bei 522,50 US-Cent/bushel. Der Mai-Kontrakt verlor 6,25 US-Cent und schloss bei 532,75 US-Cent/bushel. In Kansas City fiel der HRW-Weizen im März um 11 US-Cent auf 529,75 US-Cent/bushel, während der Mai-Kontrakt 10 US-Cent nachgab und bei 540,50 US-Cent/bushel endete. Auch Spring Wheat in Minneapolis zeigte sich schwächer und verlor zwischen 5 und 6 US-Cent.
Belastet wurde der Markt durch schwache wöchentliche Exportinspektionen. Mit nur 351.001 t lag das Volumen in der Woche zum 22. Januar rund 12 Prozent unter Vorwoche und fast 28 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Größte Abnehmer waren Südkorea, Japan und Mexiko. Auch wenn die gesamten Exporte im laufenden Wirtschaftsjahr mit 16,33 Mio. t etwa 18 Prozent über dem Vorjahr liegen, reichte die aktuelle Zahl nicht aus, um den Markt zu stützen.
Bereits am Freitag hatte das USDA die kumulierten Exportverpflichtungen auf 21,03 Mio. t beziffert, was 86 Prozent des USDA-Ziels entspricht. Der Rücksetzer am Montag signalisiert eine Marktbereinigung nach der Freitagsrally, wobei enttäuschende Ausfuhren den Druck zusätzlich verstärkten.
Der März schloss an der Euronext ebenfalls mit 2,00 € tiefer bei 189,00 €/t.