In Chicago lag der SWR-Weizen mit 3,25 US-Cent für den Juli im Plus und somit bei 641,00 US-Cent/bushel. In Kansas City zeigte sich HRW-Weizen in den Frontmonaten unverändert und tendierte in späteren Terminen leicht fester. Der Spring Wheat in Minneapolis stand dagegen unter Druck und gab in den meisten Kontrakten nach.
Fundamental liefern die US-Daten ein uneinheitliches Bild. Die Aussaat des Spring Wheat kommt mit 32 % langsamer voran als im Fünfjahresschnitt und wirkt damit leicht unterstützend. Gleichzeitig ist der Winterweizen mit 49 % deutlich weiter entwickelt als üblich, was tendenziell bärisch bewertet wird. Auch die Zustandsdaten senden gemischte Signale: Der Anteil „gut bis ausgezeichnet“ steigt leicht auf 31 %, während gleichzeitig mehr Flächen in die Kategorien „schlecht bis sehr schlecht“ rutschen. Unter dem Strich fehlt dem Markt damit eine klare Richtung.
International ist die Lage erneut durch den Iran-Krieg geprägt, der durch gegenseitigen Beschuss erneut in eine Verschärfung abdriftet. An der Euronext schloss der September unverändert bei 213,50 €/t.