Der US-Weizenmarkt zeigte sich am Montag uneinheitlich. Während die Terminkontrakte für Chicago-Weizen leicht im Plus schlossen, gaben die Kurse in Kansas City und Minneapolis zum Teil nach. In Chicago lag der SWR-Weizen mit 0,25 US-Cent für den September leicht im Plus und somit bei 538,50 US-Cent/bushel. Spring-Wheat verlor für den selben Monat 3,25 US-Cent und lag bei 582,50 US-Cent/bushel.
Die wöchentlichen Daten zum Erntefortschritt zeigten, dass 80 % der Winterweizenernte in den USA abgeschlossen sind, was leicht unter dem langjährigen Durchschnitt liegt und den Kurs etwas stützte. Die Zustandseinstufung der nördlichen Anbaugebiete verschlechterte sich um drei Prozentpunkte auf 49 % in den Zustand gut/ausgezeichnet.
Die Exportinspektionen für die Woche bis zum 24. Juli beliefen sich auf 288.793 Tonnen und lagen damit deutlich unter dem Vorjahreswert (-38 %). Hauptabnehmer waren Nigeria, Japan und Mexiko. Seit Beginn des neuen Wirtschaftsjahres am 1. Juni wurden insgesamt 3,31 Mio. t verschifft – ein Anstieg von knapp 6 % im Vergleich zum Vorjahr.
Der Weizen an der Euronext gewann für den September um 3,75 € auf 199,25 €/t. Maßgeblichen Einfluss auf diesen Anstieg hatte die Abwertung des Euros, der die Exportfähigkeit der europäischen Erzeuger verbessert.