An den US-Weizenbörsen entwickelte sich der Handel zur Wochenmitte uneinheitlich. In Chicago lag der SWR-Weizen mit 2,75 US-Cent für den Mai im Minus und somit bei 519,00 US-Cent/bushel. In Kansas City fiel der HRW-Weizen ebenfalls unter Druck. Der März-Termin verlor 3,25 US-Cent auf 519,75 US-Cent/bushel. Robuster zeigte sich dagegen der Spring Wheat in Minneapolis, der mit leichten Aufschlägen aus dem Handel ging.
Belastend wirkte insbesondere der Wetterausblick: Laut NOAA bringt ein flächendeckendes Niederschlagsereignis in den kommenden sieben Tagen von den Southern Plains bis zur Ostküste verbreitet Feuchtigkeit. Der Frühjahrsweizen hingegen konnte sich dem übergeordneten Druck entziehen und legte moderat zu.
Die wöchentlichen Exportdaten des USDA verzögern sich aufgrund des Feiertags am Montag und werden erst am Freitag erwartet. Bis dahin bleibt der Fokus der Marktteilnehmer auf der Wetterlage, auch wenn sich die geopolitische Lage weiterhin als unbeständig erweist. Die Rücknahme von Trumps Zollankündigung ließ die Märkte bislang jedoch unbeeindruckt.
An der Euronext schloss der März unverändert bei 189,50 €/t.