In Chicago fiel der SWR-Weizen im Juli um 13,25 US-Cent auf 627,75 US-Cent/bushel. Der HRW-Weizen in Kansas City verlor im Juli 4,50 US-Cent und schloss bei 690,00 US-Cent/bushel. Auch der Spring Wheat Markt in Minneapolis stand zum Handelsschluss unter Druck.
Belastet wurde der Markt von den Fortschritten bei der US Winterweizenernte und schwachen Nachfrageimpulsen. Laut USDA waren bis Sonntag bereits 49 % der Bestände im Ährenschieben und damit deutlich mehr als im langjährigen Durchschnitt. Die Bewertung der Winterweizenbestände verbesserte sich leicht auf 31 % „gut/ausgezeichnet“. Gleichzeitig verschlechterten sich die Ratings in wichtigen Anbaustaaten wie Kansas, Nebraska und Oklahoma.
Beim Sommerweizen bleibt die Aussaat hinter dem üblichen Tempo zurück. Bundesweit sind erst 32 % der Flächen bestellt und damit drei Prozentpunkte weniger als im Durchschnitt. Besonders Minnesota und North Dakota hinken hinterher.
Die US Exportdaten lieferten dem Markt kaum Unterstützung. Im März wurden 1,821 Mio. t Weizen verschifft und damit zwar leicht mehr als im Vorjahr, jedoch weniger als im Februar. Die angekündigten Niederschläge drückten an der Euronext die Preise. So lag der September mit 2,50 € niedriger bei 211,00 €/t.