Der Weizenhandel an den US-Börsen blieb zu Wochenbeginn feiertagsbedingt geschlossen. Während die US-Börsen stillstanden, reagierte der europäische Markt direkt auf zwei große Exporttender: Saudi-Arabien orderte überraschend 907.000 t Weizen und damit deutlich mehr als die ursprünglich ausgeschriebenen 595.000 t. Algerien legte mit etwa 600.000 t nach, auch hier weit über der Ausschreibungsmenge von 50.000 t.
Zusätzliche Unterstützung kam vom russischen Markt: Das Analystenhaus Ikar meldete einen Anstieg der russischen Exportpreise auf 227,50 US-$/t. Parallel senkten sowohl Ikar als auch Sovecon ihre Januar-Prognose für die russischen Ausfuhren leicht. Dies ist ein Signal, das den globalen Weizenmarkt ebenfalls stabilisierte. Der März legte an der Euronext um 0,50 € auf 191,25 €/t zu.