An den US-Börsen präsentierte sich der Weizenhandel zur Wochenmitte uneinheitlich. In Kansas City legte der HRW-Weizen für den Septembertermin um 7,00 US-Cent zu und erreichte 511,50 US-Cent/bushel. Der SWR-Weizen in Chicago notierte mit 0,25 US-Cent für den September leicht im Plus und stand zuletzt bei 508,50 US-Cent/bushel. In Minneapolis zeigte sich der Spring Wheat hingegen schwächer. Die Septemberkontrakte verloren bis zu 1,50 US-Cent.
Marktteilnehmer blicken mit Spannung auf den wöchentlichen US-Exportbericht, der für heute erwartet wird. Analysten rechnen laut aktuellen Prognosen mit Weizenexporten zwischen 350.000 und 600.000 Tonnen für die Woche bis zum 31. Juli. Impulse lieferte zudem ein neuer internationaler Abschluss: Ein südkoreanischer Importeur kaufte über Nacht 60.000 Tonnen US-Weizen in einem privaten Geschäft.
An der Euronext gewann der Weizen für den September leicht hinzu und kletterte um 0,25 € auf 193,75 €/t.