Der US-Weizenmarkt hat am Mittwoch spürbar zugelegt. In Chicago lag der SWR-Weizen mit 9,00 US-Cent für den März im Plus und schloss bei 537,25 US-Cent/bushel. In Kansas City verteuerte sich der HRW-Weizen im März um 8,00 US-Cent auf 538,50 US-Cent/bushel. Auch der Spring Wheat in Minneapolis tendierte fester und gewann zwischen 2 und gut 4 US-Cent.
Händler berichten von technischer Erholung und Positionsanpassungen vor den anstehenden USDA-Exportzahlen. Für die Woche bis zum 5. Februar erwartet der Markt alte Ernteverkäufe zwischen 200.000 und 500.000 t. Für die neue Ernte werden lediglich 0 bis 75.000 t taxiert. Entsprechend sensibel reagiert der Markt auf mögliche Abweichungen, denn solide Buchungen könnten das zuletzt fragile Vertrauen in die US-Wettbewerbsfähigkeit stützen.
International sorgten Daten aus Frankreich für verhaltene Impulse. Die Weichweizenexporte außerhalb der EU für 2025/26 sieht FranceAgriMer bei 7,2 Mio. t und damit 0,3 Mio. t unter der Januarprognose. Gleichzeitig steigen die erwarteten Endbestände um 0,25 Mio. t auf 3,05 Mio. t. Das signalisiert mehr Angebot und wirkt aus Händlersicht eher dämpfend auf das europäische Preisumfeld.
Unterm Strich dominierte jedoch die freundliche US-Vorgabe, während der Markt gespannt auf neue Exportimpulse wartet.
An der Euronext stieg der März um 1,00 € auf 190,50 €/t.