Die US-Weizenfutures haben am Dienstag nach Veröffentlichung der USDA-Daten spürbar zugelegt. In Chicago lag der SWR-Weizen mit 9,25 US-Cent für den Mai im Plus und somit bei 616,25 US-Cent/bushel. In Kansas City stieg der HRW-Weizen für den Mai ebenfalls um 9,25 US-Cent auf 635,50 US-Cent/bushel. Der Spring Wheat in Minneapolis tendierte ebenfalls fester und gewann zwischen 6,25 und 8,00 US-Cent.
Auslöser der Rally war vor allem die überraschend niedrige Flächenschätzung. Das USDA taxierte die gesamte Weizenanbaufläche auf 43,775 Mio. Acres und lag damit deutlich unter den Markterwartungen sowie dem Vorjahr. Besonders bei Sommerweizen fiel das Minus gegenüber den Schätzungen ins Gewicht, was aus Händlersicht klar bullisch wirkt. Auch die Winterweizenfläche wurde nach unten korrigiert.
Zusätzliche Unterstützung kam von den Lagerbeständen. Diese lagen zum 1. März bei 1,3 Mrd. Bushel und damit unter den durchschnittlichen Markterwartungen. Trotz eines Anstiegs gegenüber dem Vorjahr wertete der Markt die Zahl als leicht preisstabilisierend.
In Summe dominieren damit aktuell bullische Impulse: geringere Anbauflächen und enttäuschende Bestände sorgen für Kaufinteresse, auch wenn ein Teil der Gewinne im Tagesverlauf wieder abgegeben wurde. Auch an der Euros einen Anstieg von 1,00 € auf 204,75 €/t für den Mais.